M I E T B E D I N G U N G E N der Fa. OBM Handels GmbH

 

 

Was ist Miete? Wenn der Vermieter OSWALD einem Kunden als Mieter eine Maschine zu Verfügung stellt,
damit dieser Arbeiten unter seiner Verantwortung durchführt. Die Maschine bleibt Eigentum
des Vermieters. Der gewünschte Mietzeitraum wird unverbindlich vereinbart, der Mietsatz
und Mietbetrag richten sich jedoch nach der tatsächlichen Mietdauer. Mietgeräte sollten min-
destens 24 Stunden vor dem effektiven Einsatz bei OSWALD vordisponiert werden.

 

Der Mietsatz Der jeweilige Mietsatz enthält die Abgeltungen für die Abnutzung des Gerätes durch den vor-
gesehenen Gebrauch, die Abschreibung durch Finanzierung sowie die sonstigen damit ver-
bundenen Kosten. Die Höhe des Mietsatzes ist der gültigen Mietpreisliste zu entnehmen
und ist abhängig von Maschinenart und Mietdauer. Bei Überschreiten eines Wochenmiet-
satzes wird je Kalendertag 1/7 dieses Mietsatzes berechnet. Bei Überschreiten des Monats-
mietsatzes wird je Kalendertag 1/30 des Monatsmietsatzes berechnet.

Die Mietvereinbarung Durch die Anerkennung des Mietprotokolls, welches bei der Abholung des Gerätes aus-
gestellt wird, akzeptiert der Mieter die OSWALD - Mietbedingungen und die laut aktueller
Mietpreisliste gültigen Mietsätze.

Die Vereinbarung wird für einen bestimmten Einsatzort abgeschlossen, bei Änderung dieses
Einsatzortes ist OSWALD zu verständigen. Die Vereinbarung einer Stillstandsmiete ist nur für
den Jahreswechsel, in der Zeit von 20.12. bis 31.1., möglich. Diese Möglichkeit besteht nur
für Maschinen und nicht für Verbrauchsmaterial.

 

Was ist in der Miete Bedienungspersonal, An- und Abtransport, Einschulung, Treibstoffe und Öle, Wartungsarbei-
nicht enthalten ten, Verschleißmaterial, Reinigung, sowie Schäden aller Art die nicht auf die normale Ab-
nutzung zurückzuführen sind. Bei den Tages- und Wochenmietsätzen sind die anteiligen Ser-
vicearbeiten in den Mietsätzen enthalten.

Bei Mieten, für die Monatsmietsätze zur Anwendung kommen, werden die Servicekosten ge-
sondert verrechnet.

Gegen vorherige Vereinbarung können die Servicearbeiten auch durch den Betreiber auf
dessen Kosten durchgeführt werden. Dabei sind Wartungsintervalle und Vorschriften genau
einzuhalten. Am Wartungsaufkleber sind die Arbeiten mit Datum, Zählerstand und Unterschrift
zu bestätigen.

 

Wofür haftet der Mieter? Der Mieter haftet dem Vermieter für alle Beschädigungen, für die Einhaltung der Service-
intervalle, für Verlust und Diebstahl. Für Folgeschäden, die aus dem Einsatz des Gerätes
während der Vermietung resultieren, haftet ausschließlich der Mieter. Der Mieter verpflichtet
sich, den Vermieter klag- und schadlos zu halten, wenn dieser aus Schadensereignissen die
im Zusammenhang mit dem Mieteinsatzes stehen, von dritten Personen haftbar gemacht wird.

Wogegen soll sich der Gegen Maschinenbruch, Verlust, Diebstahl, Fehlbedienung, Absturz, Katastrophen ent-
Mieter absichern? sprechend dem MAWEV-Versicherungspaket mit einer Vollkaskoversicherung. Selbstbehalt
je nach Geräteart öS 6.000,-- bis öS 10.000,-- je Schadensfall. Verbrauchmaterial ist im Ver-
sicherungspaket nicht enthalten.

WICHTIG: Der Schadensfall muß am Tag des Vorfalles per Fax gemeldet werden. Mel-
dungen über Vorfälle die länger als 3 Arbeitstage zurückliegen, werden ohne Gewähr auf po-
sitive Erledigung entgegengenommen.

 

Von wann bis wann wird Miete wird für den Zeitraum berechnet, für den das Gerät dem Vermieter nicht zur Verfügung
Miete verrechnet steht. Also von dem Zeitpunkt an, ab dem über Anordnung des Mieters das Mietgerät zur
Abholung bereitgestellt wird, bis zur Rückgabe der betriebsbereiten Maschine am Miet-
stützpunkt des Vermieters. Abholung und Rücklieferung müssen während der Normal-
arbeitszeit des Vermieters erfolgen (für schwere Maschinen, z.B. Kanalbaugeräte, muß auch
für die Rücklieferung ein Termin telefonisch vereinbart werden).

 

Wie darf das Mietgerät Das Mietgerät darf nur von einem eingewiesenen oder geschulten Fachpersonal bedient wer-
benutz werden? den. Der Mietsatz unterstellt eine 40 Stundenwoche. Mehrstunden oder ein Schichtbetrieb
müssen gesondert vereinbart werden. Einsätze Untertage oder am Wasser sind nur mit
schriftlichem Einverständnis von OSWALD gestattet.

 

Die Mietverrechnung Mietrechnungen werden monatlich, oder nach Rückstellung des Gerätes gelegt und sind
prompt ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist OSWALD berechtigt, Verzugs-
zinsen in der Höhe von 12 % p.a. zu berechnen und nach einmaliger Mahnung mittels einge-
schriebenen Brief das Mietgerät auf Kosen des Mieters zurückzuholen. Bei Neukunden kann
eine Kaution in der Höhe von einer Monatsmiete im voraus verlangt werden.

 

 

Die Vertragsvergebührung Schriftliche Mietverträge unterliegen der amtlichen Vergebührung. Für diese ist der Mieter
entsprechend den gesetzlichen Gegebenheiten verantwortlich. Rechtsverbindlich für die An-
mietung von OSWALD - Mietmaschinen und -geräten sind die „Allgemeinen Mietbedingungen“.